Ganzheitliche Mobilität: Warum Travel und Fleet zusammengehören
Müller & Prinzing – Staffel 2 Folge 4
Betriebliche Mobilität strategisch bündeln statt in Silos steuern
Stefan Vorndran und sein Weg zur ganzheitlichen Mobilität
In dieser Folge sprechen „Müller & Prinzing“ mit Stefan Vorndran, einem Mobilitätsexperten mit rund 40 Jahren Branchenerfahrung. Seine berufliche Herkunft liegt im Corporate-Travel-Management, unter anderem als langjähriger Geschäftsführer von BCD Travel. Anschließend wechselte er in die Mietwagenbranche zu Europcar und beschäftigte sich dort mit der strategischen Weiterentwicklung von Mobilitätslösungen, bevor er bei belmoto seine Perspektive auf ganzheitliche betriebliche Mobilität weiter vertiefte.
Von getrennten Verantwortlichkeiten zur integrierten betrieblichen Mobilität
Zentrales Thema der Episode ist die zunehmende Verschmelzung bislang getrennt betrachteter Mobilitätsbereiche: Corporate Travel, Fuhrparkmanagement und Pendlermobilität. Stefan Vorndran plädiert dafür, diese Bereiche nicht länger isoliert zu führen, sondern unter dem Begriff „betriebliche Mobilität“ strategisch zu bündeln. In vielen Unternehmen liegen Verantwortung und Budgets heute noch verteilt – etwa im Travel Management, im Fuhrpark, im Einkauf oder im HR-Bereich. Diese Silostrukturen erschweren eine integrierte Steuerung, obwohl sich Anforderungen der Mitarbeitenden sowie regulatorische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen deutlich verändert haben.
Transformation, Mobilitätsbudgets und das Zielbild integrierter Lösungen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Transformation der Mobilität: Digitalisierung, neue Mobilitätsangebote, Carsharing-Modelle, Mobilitätsbudgets und die Elektrifizierung von Flotten verändern Geschäftsmodelle ebenso wie interne Strukturen. Moderne Anbieter entwickeln längst nicht mehr nur Mietwagenkonzepte, sondern umfassende Mobilitätslösungen. Das Thema Mobilitätsbudget wird als Instrument diskutiert, um Mitarbeitenden mehr Flexibilität zu bieten und Mobilität – inklusive Arbeitsweg – individueller zu gestalten. Die Folge zeichnet das Bild einer integrierten, strategisch geführten betrieblichen Mobilität, die wirtschaftliche Effizienz, Bedürfnisse der Mitarbeitenden und Nachhaltigkeit gleichermaßen berücksichtigt.